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La scala della vita dell ´uomo; Le varie età dell ´uomo.

Ident. Nr.: N (33 R) 684/1994,931

ObjID: obj:530735

Details (Expert)

Beteiligte
Christa Pieske (25.09.1919–10.09.2010),
Vorbesitzer*in
Datierung
um 1930
Material / Technik
Papier, Farbendruck
Abmessungen
Höhe x Breite: 32 x 42 cm

Objektbeschreibung

Querformat. Farbendruck zeigt in Rechteck eine auf- und absteigende Lebensalterstreppe für den Mann vor hellblauem Hintergrund, beginnend mit dem in seinem Bettchen schlafenden Kleinkind und endend mit dem in einem Lehnstuhl sitzenden, einsamen Greis in Hausmantel u. Hauskappe. Diese beiden Szenen sind im gemauerten Frontteil der Treppe, je links und rechts eines großen Runds mit der Verführung Adams durch Eva im Paradies, in kleineren Kreisen dargestellt.
Auf der Stufe zum 10. Lebensjahr fährt ein Junge in kurzen Hosen Rollschuh. Auf der Stufe zum 20. Lebensjahr steht der junge Mann im Anzug neben einer jungen Frau in gelbem Kleid und mit rotem Kopftuch, die ihn kokett anblickt. Auf der Stufe zum 30. Lebensjahr hat der Mann eine Familie gegründet. Er hat die Hand seiner in ein rosa Kleid gekleideten Frau ergriffen. Sein kleiner Sohn trägt einen Matrosenanzug. Auf der Stufe zum 40. Lebensjahr konzentriert sich der Mann, im braunen Zweireiher, mit grauem Hut und einer Aktentasche in der Hand, ganz auf sein berufliches Vorwärtskommen. Auf der höchsten Stufe, die dem 50. Lebensjahr zugeordnet ist,
steht er als reifer, leicht korpulenter Mann mit grauen Schläfen beruflich im Zenit seiner Karriere. Auf der Stufe zum 60. Lebensjahr trägt er eine Ledertasche unter dem Arm und blickt auf den Höhepunkt seines geschäftlichen Erfolgs zurück. Auf der Stufe zum 70. Lebensjahr ist der Mann zwar noch berufstätig, jedoch bereits völlig ergraut und benötigt zum Lesen seiner Akten eine Brille. Als Achzigjähriger geht er gebeugt an einem Stock, einen Schal um den Hals, und blickt zu Boden. Als Neunzigjähriger trägt er einen warmen Hausmantel und Pantoffeln und stützt sich auf seinen Stock.
Ganz unten, fliegendes Band mit Bildtitel. Künstlersignatur rechter Hand über Band. Ca. 0,5 cm breiter, weißer Rand.

Letzte Aktualisierung: 12.12.2025

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

Weitere Objekte aus den Sammlungen

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."

Anno 1818. Seynd wir durch die Vorbitt der Gnaden Mutter in der Steinfelsen von der Augenscheinlichen Todesgefahr, die zu Mamminger Isar Prüken erfolgten stürzung, getrohet hat, gerettet worten. Zur danksagung hat dise Dafel Simann Gigisreiter 1/4 bauer in buebach, und desen Eweib Maria Anna geopfert!

Anno 1818. Seynd wir durch die Vorbitt der Gnaden Mutter in der Steinfelsen von der Augenscheinlichen Todesgefahr, die zu Mamminger Isar Prüken erfolgten stürzung, getrohet hat, gerettet worten. Zur danksagung hat dise Dafel Simann Gigisreiter 1/4 bauer in buebach, und desen Eweib Maria Anna geopfert!

Querformat. Oben in der Mitte auf Wolkenkissen Maria Hilf. Dunkler Himmel, im Hintergrund Bäume. Im Vordergrund ein Fluss, links geschwungener Holzsteg, aus dem ein Stück fehlt. Im Fluss schwimmend Fuder mit zwei Pferden bespannt, Frau, Mann auf Holzstück und Kind, sich an einem Brückenpfahl haltend. Rechts am Ufer festgemacht, wohl Schiffsmühle. Unter der Darstellung Schriftband: Anno 1818. Seynd wir durch die Vorbitt der Gnaden Mutter in der Steinfelsen von der Augenscheinlichen Todesgefahr, die zu Mamminger Isar Prüken erfolgten stürzung, getrohet hat, gerettet worten. Zur danksagung hat dise Dafel Simann Gigisreiter 1/4 bauer in buebach, und desen Eweib Maria Anna geopfert!Durch die untere Häfte dieses Votivbildes schimmert ein Älteres durch. Man erkennt vor einem großen Hause einen bespannten Wagen mit zwei Männern. Am rechten Rand: 1786 EXVOTO (?)Die Votivtafel wurde im August 1968 in Gemäldegalerie gerönt und infrarot aufgenommen. Wagen von links mit 2 Pferden und Reiter stößt gegen den mit 4 Pferden bespannten Heuwagen. (?) Reiter des Sattelpferdes blickt zurück zu einem Mann, der vor die Hinterräder gefallen ist. Auf Hausgiebel kleine stehende Muttergottes. Druch die Aufnahme die Lesung der Inschrift bestätigt.