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Ident. Nr.: N (31 M) 744/1998

ObjID: obj:531358

Details (Expert)

Datierung
vor 1936
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe: 29 x 24 x 15 cm

Objektbeschreibung

Dieses Stück weist die typischen Merkmale einer Maske Albert Anton Willis auf: Die hohe Stirn ist über den Augen von jeweils drei tiefen Faltenreihen geprägt. Das linke, halb zusammengekniffene Auge läßt einen schmalen Schlitz offen. Am oberen und etwas breiteren Lid wurden, für die Masken Willis untypisch, Haare zur Andeutung der Wimpern angeleimt. Das rechte Auge weist hingegen den für das Werk des Graubündener Schnitzers signifikanten weit aufgerissenen und weiß hervorgehobenen Augapfel auf. Das rechte Auge und der Mund sind durchbrochen. Die gekrümmte Nase ist zwischen den Augen von vier tiefen Faltenreihen geprägt und im unteren Teil glatt. Die Nasenspitze läuft platt und breit zu. Unter dem linken Auge wölbt sich die Wange zu einer großen Beule, die ebenfalls eine Vielzahl von Falten aufweist. Die Wange der rechten Seite steht gleichfalls rundlich hervor und ist ebenso von Falten gezeichnet. Sie grenzt an das untere Lid des rechten Auges an und setzt sich daher weniger vom Gesicht ab als die Beule der anderen Seite. Der Mund weist eine waagerechte fast quadratische Ausbildung auf, die in der Mitte am schmalsten ist. Die Mundöffnung formt so eine liegende langgestreckte Acht. Die Lippen stehen wulstig hervor. Das runde Kinn weist drei gebogene und nebeneinander liegende Faltenreihen auf, welche die Form des Kinns unterstreichen.
An der Maske sind Randlöcher für eventuelle Tragvorrichtungen angebracht worden. An den Kanten dieses Exemplars ist ein schmaler Rand zu bemerken, dessen Farbe heller ist als jene des Restes der Maske. Es ist anzunehmen, daß hier ein Stück Stoff oder Sack über längere Zeit als Rückenabdeckung angebracht war. Feine Löcher an den Seiten sprechen für die Befestigung solch einer Abdeckung.
Die Maske gehört nicht zu den typischen Ethnografika, da sie nie getragen wurde, sondern ein Werk des Schnitzers ist.

Letzte Aktualisierung: 03.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."