Ident. Nr.: D (29 H 17) 198/1964
ObjID: obj:532851
Kontakt
Einrichtung:
Museum Europäischer Kulturen
E-Mail:
mek@smb.spk-berlin.deDetails (Expert)
- Datierung
- 1. Hälfte 19. Jh.
- Geografische Bezüge
- Material / Technik
- Glasperlenstrickerei, mit Papier ausgesteifter Boden, Metallring
- Abmessungen
- Höhe x Durchmesser: 19 x 14 cm
- Permalink
- https://id.smb.museum/object/532851
Objektbeschreibung
Die in feiner Perlstrickerei ausgeführte Beuteltasche ist durch einen in der Mitte eingesetzten Metallring als Korb geformt, auch der Dekor aus blauen Glasperlen unterstreicht diese Wirkung. Den oberen Teil ziert eine auf hellem Grund umlaufende Blumengirlande, sie ist an beiden Rändern von einer mäanderähnlichen Zierleiste aus blauen Glasperlen eingefasst.
Ab ca. 1795, als die hochtaillierten Chemisenkleider in Mode kamen, die keine Innentaschen besaßen, benutzten Damen erstmalig eine separate Tasche. Sie wurde anfänglich in Frankreich als "Ridicule" bezeichnet, abgeleitet von "Reticule", dem netzförmigen Strickbeutel für Handarbeitsutensilien, in England nannte man sie "Indispensable". Erst im Lauf des 19. Jh. wurde die heute noch geläufige Bezeichnung Pompadour üblich.
(aus dem Ausstellungskatalog "Ridikül! Mode in der Karikatur 1600 bis 1900" hrsg. v. Adelheid Rasche & Gundula Wolter, 2003)
Letzte Aktualisierung: 29.06.2026
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Museum Europäischer Kulturen
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