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Ident. Nr.: D (26 G 268) 209/1968

ObjID: obj:533677

Details (Expert)

Datierung
um 1850
Abmessungen
Länge: 41 cm max. Ärmelumfang, Länge 35 cm

Objektbeschreibung

Der Spenzer besteht aus mittelbraunem Kattunstoff, der mit verschiedenen Ornamenten hell, bläulich und hellbraun bedruckt ist. Der max. Ärmelumfang beträgt 42 cm. Unten sind sie geschlitzt und anliegend mit zwei Volands. Der Umlegekragen ist 17 cm breit und hat ebenfalls zwei Volants. Die Haken und Ösen zum Verschließen der Jacke fehlen. Die Taille ist erhöht. Hinten läuft der Stoff mittig in einer Spitze aus. Der hintere Abschluss ist faltig umgelegt und sichtbar mit grünem gechintztem Leinengewebe verstärkt. Der Spenzer ist wattiert und mit weißem Flanell gefüttert.

Die Vorbesitzerin kaufte um 1914 die Jacke in Buchwald bei Fischbach, Landkreis Hirschberg (Schlesien) bei einem Trödler.

Letzte Aktualisierung: 29.06.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."