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Ident. Nr.: D (26 B 48) 320/1970

ObjID: obj:537227

Details (Expert)

Datierung
Gebrauch: um 1940
Abmessungen
Höhe x Durchmesser: 8 x 27 cm

Objektbeschreibung

Senkrechtwandiger, runder, oben ein wenig eingedellter Kopfteil, Krempe wulstförmig. Krempenseite mit rotem Stoff, Ränder mit schwarzem Samt. Um die Wand ein schwarzes Samtband mit aufgestickter, grüner Ranke und bunten Wollblumen. Das Band ist eingefasst von Strohkordeln, die sich vorn kreuzen und hinten zu einer Art Schleife gelegt sind. Die Kordeln sind mit schmalem, rosafarbenem bzw. grünem Band umwunden.
Der Strohhut besteht aus maschinell dicht vernähten Strohborten. Den unteren Randabschluss bildet ein nach innen umgeschlagenes Samtband, an das sich das in Falten gelegte rote Innenfutter aus einfachem Baumwollstoff anschließt. Das Samtband ist Innen mit acht aufgenähten kleinen Blumenverzierungen versehen. Am Futter Reste einer Gummibandbefestigung. Ein kleines Pappschild des Herstellers wird vom Futter etwas verdeckt, es enthält fünf Kategorien: Form: 100, Gefl.: 63, Cent: 2, Arb. Nr.: 29, Corn:

 
Der Hut wirkt wenig gebraucht, eher wie Touristenware oder ein Faschingshut.
In der Garnierung ähnelt er auffällig dem aus Tirol stammenden Hut A (26 B 39) 8/1928.
Wie bei diesem dient als Garnierung ein schwarzes Samtband, auf welches mit Wolle, Pailetten und Goldfäden Blumen und Ranken gestickt wurden. Eine gedrehte, rund geflochtene Strohborte verdeckt den oberen und unteren Rand des bestickten Samtbandes. Die Rundborte wurde zusätzlich mit grünem bzw. rosa Seidenband umwickelt, sie endet in einer Art verschlungener Schleife.

Letzte Aktualisierung: 29.06.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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Anno 1818. Seynd wir durch die Vorbitt der Gnaden Mutter in der Steinfelsen von der Augenscheinlichen Todesgefahr, die zu Mamminger Isar Prüken erfolgten stürzung, getrohet hat, gerettet worten. Zur danksagung hat dise Dafel Simann Gigisreiter 1/4 bauer in buebach, und desen Eweib Maria Anna geopfert!

Anno 1818. Seynd wir durch die Vorbitt der Gnaden Mutter in der Steinfelsen von der Augenscheinlichen Todesgefahr, die zu Mamminger Isar Prüken erfolgten stürzung, getrohet hat, gerettet worten. Zur danksagung hat dise Dafel Simann Gigisreiter 1/4 bauer in buebach, und desen Eweib Maria Anna geopfert!

Querformat. Oben in der Mitte auf Wolkenkissen Maria Hilf. Dunkler Himmel, im Hintergrund Bäume. Im Vordergrund ein Fluss, links geschwungener Holzsteg, aus dem ein Stück fehlt. Im Fluss schwimmend Fuder mit zwei Pferden bespannt, Frau, Mann auf Holzstück und Kind, sich an einem Brückenpfahl haltend. Rechts am Ufer festgemacht, wohl Schiffsmühle. Unter der Darstellung Schriftband: Anno 1818. Seynd wir durch die Vorbitt der Gnaden Mutter in der Steinfelsen von der Augenscheinlichen Todesgefahr, die zu Mamminger Isar Prüken erfolgten stürzung, getrohet hat, gerettet worten. Zur danksagung hat dise Dafel Simann Gigisreiter 1/4 bauer in buebach, und desen Eweib Maria Anna geopfert!Durch die untere Häfte dieses Votivbildes schimmert ein Älteres durch. Man erkennt vor einem großen Hause einen bespannten Wagen mit zwei Männern. Am rechten Rand: 1786 EXVOTO (?)Die Votivtafel wurde im August 1968 in Gemäldegalerie gerönt und infrarot aufgenommen. Wagen von links mit 2 Pferden und Reiter stößt gegen den mit 4 Pferden bespannten Heuwagen. (?) Reiter des Sattelpferdes blickt zurück zu einem Mann, der vor die Hinterräder gefallen ist. Auf Hausgiebel kleine stehende Muttergottes. Druch die Aufnahme die Lesung der Inschrift bestätigt.