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Zur Erinnerung an das Regierungs-Jubiläum Kaiser Wilhlem II. 1888 - 1913

Ident. Nr.: D (33 X 20) 594/1984

ObjID: obj:539161

Details (Expert)

Beteiligte
Paul Schulze,
Entwerfer*in
Datierung
1913
Material / Technik
Seidengewebe, Jaquardmusterung
Abmessungen
Länge x Breite: 36 x 5,5 cm

Objektbeschreibung

Vivatbänder sind mit Gedichten oder Sinnsprüchen und Illustrationen geschmückte Bänder, die ursprünglich als Erinnerung an politische Feierlichkeiten hergestellt wurden. An Feier- und Gedenktagen befestigte man sie gewöhnlich an der Kleidung. Später wurden sie auch zu privaten Anlässen, wie Geburtstagen oder Hochzeiten, hergestellt. Die Seide hierfür stammte vermutlich von Seidenmanufakturen in Krefeld.
Das Vivatband "Zur Erinnerung an das Regierungs-Jubiläum Kaiser Wilhelm II. 1888 - 1913", Breslau 10. März 1913. ist ein weißes Seidenband in Jaquardweberei. Am unteren Ende ist es spitz zulaufend mit Seidentroddel. Mehrere Abbildungen zieren das Band: Porträts von Friedrich Wilhelm III. und Wilhelm II., am oberen Ende ist der gekrönte Adler zu sehen, in der Mitte die gekreuzten Fahnen mit dem eisernen Kreuz. Der Entwurf stammt von Paul Schulze, verlegt wurde das Band im Verlag Gräfe & Unzer, Berlin und hergestellt in der Kunstweberei Hasshoff & Gompertz, Krefeld.

Letzte Aktualisierung: 12.12.2025

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."