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Mary Doods

Ident. Nr.: A (18 B 210)

ObjID: obj:539603

Details (Expert)

Beteiligte
Friedrich Großmann (12.03.1939),
Sammler*in
Datierung
1834
Abmessungen
Länge x Breite: 43,5 x 33 cm

Objektbeschreibung

Auf bräunlichem, locker gewebten Leinengewebe sind 12 Reihen mit Buchstaben und Zahlen im Kreuzstich gestickt. In der letzten Buchstabenreihe wurde der algerische Augenstich verwendet. Die Buchstabenreihen sind durch gerade Linien mit unterschiedlichen Stichen voneinander getrennt. Die Buchstaben und Zahlen werden mehrfach wiederholt. Unter den Buchstaben befindet sich eine Reihe mit verschiedenen Monogrammkronen, darunter mittig ein Haus, davon rechts und links je ein Blumentopf.
Das Tuch ist in der letzten Reihe signiert: Mary Dodds Hitchillcottage December the 4 1834. Darüber ist eine Reihe vermutlich mit den Namen und dem Alter der Geschwister gestickt: William Dodds Age 22, Elen Dodds A 20, James Dodds A 17, Thomas Dodds A 14. Die Stickerei wird eingerahmt von einem Ornamentstreifen.

Letzte Aktualisierung: 29.06.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."