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Ident. Nr.: D (26 B 2) 109/1959

ObjID: obj:541064

Details (Expert)

Datierung
Herstellung: 1930
Geografische Bezüge
Material / Technik
Strohborten, geflochten, genäht
Abmessungen
Höhe x Durchmesser: max. 15 x 30 cm

Objektbeschreibung

Verhältnismäßig flacher Hut von ovalem Grundriss. Ziemlich breite, kaum merklich abfallende Krempe. Keinerlei Garnierung. Für den schmucklosen, längsovalen Strohhut wurden helle, ca. 1 cm breite Weizenstrohborten von der Mitte ausgehend maschinell vernäht. Der Bortenabschluß ist unten, am seitlichen Rand der Krempe. Der ungefütterte Hut ist kaum gebraucht. Die Innenseite weist drei schwarze Striche und Spuren eines früheren Papierschildes (?) auf.
Dieser Hut war Teil einer Trachtensammlung der Kunsthändlerin Roth, München, Barerstraße, die im August 1959 über Lilo v. Kramer an das Museum kam. Nach Auskunft des Inventarbuches ging das einstige Inventarverzeichnis der Sammlung Roth kriegsbedingt verloren. Die Stücke wurden von ihr "meist aus erster Hand zusammengestellt." Die Herkunftsbestimmung der Stücke erfolgte laut Inventarbuch im Einvernehmen mit Dr. Döderlin (Bayr. Nationalmuseum Nürnberg) und Dr. Kriss-Rettenbeck.

Die Zuordnung als Frauenhut geht aus dem Inventarbuch nicht hervor, dort heißt es nur "Strohhut, flache Form".

Letzte Aktualisierung: 29.06.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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Anno 1818. Seynd wir durch die Vorbitt der Gnaden Mutter in der Steinfelsen von der Augenscheinlichen Todesgefahr, die zu Mamminger Isar Prüken erfolgten stürzung, getrohet hat, gerettet worten. Zur danksagung hat dise Dafel Simann Gigisreiter 1/4 bauer in buebach, und desen Eweib Maria Anna geopfert!

Anno 1818. Seynd wir durch die Vorbitt der Gnaden Mutter in der Steinfelsen von der Augenscheinlichen Todesgefahr, die zu Mamminger Isar Prüken erfolgten stürzung, getrohet hat, gerettet worten. Zur danksagung hat dise Dafel Simann Gigisreiter 1/4 bauer in buebach, und desen Eweib Maria Anna geopfert!

Querformat. Oben in der Mitte auf Wolkenkissen Maria Hilf. Dunkler Himmel, im Hintergrund Bäume. Im Vordergrund ein Fluss, links geschwungener Holzsteg, aus dem ein Stück fehlt. Im Fluss schwimmend Fuder mit zwei Pferden bespannt, Frau, Mann auf Holzstück und Kind, sich an einem Brückenpfahl haltend. Rechts am Ufer festgemacht, wohl Schiffsmühle. Unter der Darstellung Schriftband: Anno 1818. Seynd wir durch die Vorbitt der Gnaden Mutter in der Steinfelsen von der Augenscheinlichen Todesgefahr, die zu Mamminger Isar Prüken erfolgten stürzung, getrohet hat, gerettet worten. Zur danksagung hat dise Dafel Simann Gigisreiter 1/4 bauer in buebach, und desen Eweib Maria Anna geopfert!Durch die untere Häfte dieses Votivbildes schimmert ein Älteres durch. Man erkennt vor einem großen Hause einen bespannten Wagen mit zwei Männern. Am rechten Rand: 1786 EXVOTO (?)Die Votivtafel wurde im August 1968 in Gemäldegalerie gerönt und infrarot aufgenommen. Wagen von links mit 2 Pferden und Reiter stößt gegen den mit 4 Pferden bespannten Heuwagen. (?) Reiter des Sattelpferdes blickt zurück zu einem Mann, der vor die Hinterräder gefallen ist. Auf Hausgiebel kleine stehende Muttergottes. Druch die Aufnahme die Lesung der Inschrift bestätigt.