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Ident. Nr.: N (6 C) 217/1997

ObjID: obj:543222

Details (Expert)

Datierung
Herstellung: 1900/10
Material / Technik
Holz, Gewebe, Polsternägel, Werg
Abmessungen
Höhe: 133 cm (gesamt)
Breite: 60 cm
Höhe: 47 cm (Sitz)

Objektbeschreibung

Armlehnstuhl mit hoher Lehne und Textilbezug. Der obere Teil des Stuhles ist mit einer Schnitzerei (Teufel, Narr, Satyr, Eulenspiegel) versehen (den Teufel im Nacken). Teile der Holzgrundkonstruktion sind ebenfalls beschnitzt wie ein Zopfmuster; der Holzsitz, die Unterarmlehnen und ein Teil der Rückenlehne sind gepolstert bzw. mit einem gobelinartigen Stoff überzogen, diese sind durch Polsternägel befestigt.

Der Stuhl wurde von dem Maler und Bildhauer Karl Gocksch (geb. 1870) gefertigt. Er beschäftigte sich schon früh mit surrealistischen Bildern und Motiven (Böcklin). Herr Gocksch nutzte den Stuhl fast ausschließlich selbst, der Stuhl gehörte zur Wohnungseinrichtung der Familie.

Letzte Aktualisierung: 29.06.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."