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Der Gastwirt ist gar hiebsch und denk. Er schenkt auch Bier und Brandewein ein

Ident. Nr.: D (6 G 5) 268/1962

ObjID: obj:543732

Details (Expert)

Material / Technik
Kiefernholz, farbig gefasst
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe: 187 x 116 x 53 cm

Objektbeschreibung

Der zweitürige, schmale Geschirrschrank setzt sich aus zwei Bauteilen zusammen: ein Unterbau mit flachen Kugelfüßen und ein Aufsatz mit geschwungenem, halbrunden Giebelaufsatz. Im Aufsatz unten befinden sich zwei Schubkästen, die beim Schließen der Schrankflügel verschlossen werden.
Der Unterbau ist mit einem Rosenbuket im Topf bemalt. Die Frontfelder und Seitenflächen des Aufsatzes zeigen Rosenmotive und andere Blumen.
Im halbrunden Giebelfeld des Aufsatzes ist ein Wirtshaus mit Schlachter und Rind dargestellt; dazu die Aufschrift: "Der Gastwirt ist gar hiebsch und fein. Er schenkt auch Bier und Brandewein ein."
Die Rosenmotive auf dem Aufsatz ähneln den zeitgenössischen Textilvorlagen.

Letzte Aktualisierung: 29.06.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."