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Ident. Nr.: D (6 G 18) 200/1963

ObjID: obj:543745

Details (Expert)

Datierung
2. Drittel 19. Jh.
Material / Technik
Holz, bemalt
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe: 164,5 x 91,5 x 54 cm

Objektbeschreibung

Füße fehlen. Kistenform, die Tür ist erheblich kleiner als die Vorderfront. Unten kleine profilierte, oben sehr kräftige Leiste. Im Inneren Bänder und Schnappschloss. Rahmenwerk der Tür durch aufgenagelte Leisten vorgetäuscht. Im Inneren der Tür zwei eingeschobene Leisten. Profilierte Griffleiste. Bemalung: Sockelleiste und oberer Teil der Simsleiste sind marmoriert, unterer Teil mit Behangmuster. Griffleiste weiß, Türrahmenleiste marmoriert. Grund des Schrankes ist blau, im Türrahmen übereinander zwei blumengefüllte Vasen. Auf den Seiten rechteckige, regenbogenartig bemalte Felder mit eingeschriebener Raute, diese mit Blumenzweig auf rotem Grund.

Letzte Aktualisierung: 29.06.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."