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ANNA KATERINE ELISEBET O.B.W. ANNO 1804

Ident. Nr.: D (6 G 20) 515/1963

ObjID: obj:543747

Details (Expert)

Datierung
1804
Material / Technik
Eichenholz, geschnitzt, bemalt
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe: 175,5 x 164,5 x 56 cm

Objektbeschreibung

Rechteckiger Grundriss, die Kufen springen nur wenig vor. Die beiden Türen werden durch eine Mittelleiste getrennt. Kleiner als die Vorderwand, so dass oben ein schmaler, unten ein breiter Brettstreifen. Schlichtes Gesims, dieser Rand sehr bestoßen. In das durchlaufende untere Brett sind drei kleine und zwei große Sternrosetten eingetieft. Die Seitenleisten der Türen mit je drei, die türen mit je zwei Feldern aus gekröpften Leisten. Der Schrank ist rotbraun, die Rosetten und die Felder sind ockerfarben gestrichen. Auf dem oberen, durchgehenden Brett ist eingeritzt: ANNA KATERINE ELISEBET O.B.W. ANNO 1804.

Letzte Aktualisierung: 29.06.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."