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Ident. Nr.: D (6 G 42) 115/1967

ObjID: obj:543769

Details (Expert)

Datierung
2. Hälfte 19. Jh.
Geografische Bezüge
Material / Technik
Nadelholz, bemalt
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe: 104,5 x 107 x 62 cm

Objektbeschreibung

Da die Fächer in der Wand sind, hier nur die Türen mit Rahmen, der auf die Wand aufgesetzt wird. Breiter Bretterrahmen, die Querbretter an den Seiten überragend. Oben breite Profilleiste mit Halteleiste für aufzustellende Teller. Zwei Türen auf Rahmen und Füllung gearbeitet. Nur die Angeln sind zu sehen. Schlossbleche, Schloss nicht vorhanden. Auf den Seiten-Rahmenbrettern ist je eine Säule aufgesetzt. Diese besteht aus Brettchen-Basis, Schaft aus Halbstab und endet oben in einer geschnitzten Rosette. Bemalung: Grüner Grund, rote Kanten, außen längs der Säulen, Halteleiste und die Rahmen der Türen mit Blumenborten. Türfüllungen mit angedeutetem Strauß, Ober- und unterhalb der Türen Blütenzweig.

Letzte Aktualisierung: 29.06.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."