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Annamaria Kopp 1869

Ident. Nr.: D (6 G 62) 190/1970

ObjID: obj:543789

Details (Expert)

Datierung
1869
Material / Technik
Nadelholz, bemalt
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe: 180 x 121 x 52 cm

Objektbeschreibung

Der zweitürige Schrank steht auf kleinen, abgeschrägten Vierkantfüßen. Den Lisenen sind je eine halbplastische Säule vorgesetzt, die oben und unten in ein bogiggesägtes Brett enden. Die kleine Sockelleiste und der kleine Sims sind entsprechend der Auflage ausgekragt. Die Schlossbleche sind aus Messing gepresst. Grund: rötlichbraun, die Säulen hell. Türen auf Rahmen und drei Felder gearbeitet. Feld: hellgrundig mit Blumen gefüllter Vase, in den niedrigen Mittelfeldern: "Annamaria Kopp 1869"
Der Vorbesitzer hat den Schrank von Otto und Katharina Käser, Gehmannsberg Nr. 60 1/4, Gde. Rinchnach, Ldk. Regen gekauft. Der Schrank ist ein Aussteuerstück der Frau Annamaria Weber, geb. Kopp die 1869 mit 18 Jahren geheiratet hat, gest. 1936. Katharina Käser hat den Schrank von ihrer Mutter, Maria Raith, geb. Weber geerbt.

Letzte Aktualisierung: 29.06.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."