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Hans Sommer Anno 1785

Ident. Nr.: D (6 M 64) 332/1968

ObjID: obj:543906

Details (Expert)

Datierung
1785
Geografische Bezüge
Material / Technik
Eiche, Intarsien: Ahorn
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe: 91 x 142 x 68,5 cm

Objektbeschreibung

Vorder- und Rückwand der Stollentruhe sind einander etwas zugeneigt, so dass die Truhe oben etwas enger ist. In die sonst glatten Seitenwände ist ein baumartiges Muster mit einem Strenpunzen eingepunzt. Auf der Vorderwand oben und unten und am Unterende der Stollen eingetiefte schwarze Felder, an deren Enden sind ausgesägte helle Ornamente eingeleimt (eines fehlt). Im oberen Feld eingeritzt: Hans Sommer Anno 1785. Eingelegt mit hellerem Holz auf der Vorderwand Rosette und Sterne. Zwischen Unterkante und Stolleninnenkante sind geschnitzte Winkel eingeleimt. (einer fehlt). Ähnliches Ornament in der Mitte der Unterkante. Innen zwei Beiladen, die verschließbare ist zerstört. Schnappschloss mit kleinem, getriebenen Schlossblech. Auf dem Deckel der Nietkopf des Zuhalters angemeisselt, aber vorhanden. Scharnierbänder auf der Rückseite außen, im leicht gewölbten Deckel innen.

Letzte Aktualisierung: 29.06.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."