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Anna Ilse Cathari Heine Anno 1821.

Ident. Nr.: D (6 M 68) 280/1969

ObjID: obj:543910

Details (Expert)

Datierung
Herstellung: 1821
Material / Technik
Nadelholz, bemalt
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe: 91,5 x 160,5 x 73,5 cm

Objektbeschreibung

Seitenwände aus senkrechten Brettern, diese unten bogig ausgeschnitten, so wie auch das vordere Sockelbrett. Der Deckel und die vorderen Felder durch aufgesetzte Leisten. Schnappschloss und Schlüsselblech aus Messingguss. Beilade und Bordbrett, an den Seiten eiserne Klappgriffe. Der Deckel mit roten Leisten, in den zwei Feldern braune Farbreste. An den Seitenwänden flüchtig aufgemalte Maserung. Die Vorderwand aus fünf gleichgroßen Feldern, abwechselnd grün und rot. Die roten Felder sind eingefasst mit gerieften Säulen, oben und unten Bogen mit kleinen Pyramidenbuckeln, beschrieben mit: Anna Ilse Cathari Heine Anno 1821. Die grünen Felder sind mit blumengefüllter Vase auf aufgeleimter geriefter Raute. Das grüne Sockelbrett hat einen Blumenzweig.

Letzte Aktualisierung: 29.06.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."