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Ident. Nr.: D (6 M 109) 726/1973

ObjID: obj:543951

Details (Expert)

Datierung
Ende 18. Jh.
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe: 71,5 x 126,5 x 62,5 cm

Objektbeschreibung

Koffertruhe mit gewölbtem Deckel, der Körper verjüngt sich nach unten. Seitlich eiserne Tragegriffe. Die Truhe steht auf einer ausgeschnittenen Vorderkufe und zwei kürzeren hinten. Die vordere Deckelleiste ist gekehlt, unten eine vorgesetzte, gekehlte Sockelleiste. Vorderseite mit Linien, die sich in Form von Rokokoornamenten zu zwei Feldern zusammensetzen. Blauer Grund, darüber ockerfarbiger Anstrich. Gestanzte Eisenbänder, sie schützen die Kanten und betonen die Truhenmitte, Verlängerung der Mittelbeschläge zum Verschluss der Truhe. Das Schloss fehlt.
Innen im Deckel Spuren von Kupferstichen, die hier angebracht waren. Deckel und Boden gerissen.
Die Truhe stand zuletzt in der Werkstatt des Schreiners Hagenhues in Lüdinghausen.

Letzte Aktualisierung: 29.06.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."