Logo

Ident. Nr.: D (6 M 121) 824/1985

ObjID: obj:543963

Details (Expert)

Datierung
1844
Material / Technik
Weichholz, bemalt
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe: 32 x 72,3 x 39,2 cm

Objektbeschreibung

Kleine Kastentruhe mit abnehmbarem, flachen und überkragendem Deckel. Vorderseite mit aufgedoppelten Rahmenleisten, so dass drei Felder entstehen. Linkes und rechtes Feld der Vorderseite mit dunkelbraunem Grund und je einem großen Blumenstrauß in Gelb- und Grüntönen mit Weißhöhungen. Mittleres Feld mit hellblauem Grund und einem Blumenornament. Rahmen dunkelblau mit weißem Mäander auf den Längsleisten. Auf der Sockelleiste Inschrift: "Mein Herz ...ich mit dier. Anno 1844." Seiten rotbraun bemalt, mit je einem weißgerahmten, blaugrundigen Feld mit rotbraunen und dunkelblauen Diagonalstreifen. Auf dem Deckel Reste von Malerei: blauer Rahmen, in der Mitte zwei Felder mit Blumenornamenten. Innen in der Vorder- und Rückwand links Vertiefungen für Beilade. Beilade fehlt. Schloss.

Letzte Aktualisierung: 29.06.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

Weitere Objekte aus den Sammlungen

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."