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Ident. Nr.: N (7 S) 1/1994,10268

ObjID: obj:547156

Details (Expert)

Datierung
Herstellung: 20. Jh.
Geografische Bezüge
Material / Technik
Metalldraht, Stroh, geflochten, gewickelt
Abmessungen
Höhe x Durchmesser: 4 x 19 cm (Standfläche 10 cm)

Objektbeschreibung

Ein achteckiges Drahtgestell bildet das Gerüst dieser leichten Strohschale. Die acht Drahtarme fungieren als „Staken" und sind mit dünnen Halmen von Weizenstroh gleichmäßig dicht umwickelt. Als Standring und als Außenkante wurden geflochtene Rundborten eingefügt.

Die Schale stammt aus der Sammlung Gertrud Weinhold. Ihre regionale Herkunft und zeitliche Einordnung ließ sich mangels Dokumentation nicht in Erfahrung bringen. Ähnliche Stroharbeiten sind insbesondere aus Polen bekannt. Dort werden in der Weihnachtszeit ähnliche „Schalen" mit der Öffnung nach unten als „Podłażnicza“ aufgehängt.

Letzte Aktualisierung: 29.06.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."