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Ident. Nr.: N (7 S) 1/1994,10518

ObjID: obj:547206

Details (Expert)

Datierung
um 1960
Material / Technik
Espartogras, geflochten
Abmessungen
Höhe x Durchmesser: 21 x 35 cm

Objektbeschreibung

Ovaler, leicht konischer Korb mit zwei Henkeln. Der Korb wurde von der Mitte des Bodens aus strahlenförmig und nach oben spiralförmig im Zickzackmuster geflochten. Er ist aus naturfarbenen (ungefärbten) Esparto geflochten und hat einen glatten oberen Abschluss. Im Inneren sind die Ansätze der Esparto-Halme deutlich zu erkennen, am Boden bilden sie eine Art Kranz. Eine Seite des Korbes ist technologiebedingt etwas höher als die andere. Die Henkel sind schlicht umwickelt.

Der wenig genutzte Korb dürfte im Süden der Iberischen Halbinsel entstanden sein, wo das verarbeitete Esparto-Gras wächst. Er stammt aus der Sammlung von Gertrud Weinhold, die keine Angaben zum Objekt hinterlassen hat. 

Letzte Aktualisierung: 29.06.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."