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Waldbahnhof

Ident. Nr.: D (47 B 941) 589/1990

ObjID: obj:549405

Details (Expert)

Beteiligte
Günter Wongel (1941),
Entwerfer*in
Planet-Verlag Berlin,
Hersteller*in
Datierung
1978
Abmessungen
Höhe x Breite: 35 x 26 cm

Objektbeschreibung

Hochformat, der Druck zeigt einen Weihnachtsmann mit Reisetasche vor einem "Waldbahnhof" zu nächtlicher Stunde (auch morgens möglich), die Uhr zeigt 7 Uhr. Zwei Laternen beleuchten das Gelände. Viel großes und kleines Gepäck steht neben dem Weihnachtsmann am Bahnkörper. Die Fenster der Nebengebäude sind erleuchtet. Den Rahmen bilden Tannenzweige und rote Früchte. Links unten an der Schiene signiert "Wongel 78" (Günther oder Gisela?). Die Rückseite erklärt in einem Text das Bild. (Vorbild des Motivs könnte möglicherweise der stillgelegte Bahnhof der Spreewaldbahn sein?)
Auf dem Kalender gibt es keine Druckgenhmigungsangaben (!) nur das Verlagssignet, Planet-Verlag Berlin, DDR 0,80 M.

Letzte Aktualisierung: 29.06.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

Weitere Objekte aus den Sammlungen

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."