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Die Adventspyramide

Ident. Nr.: N (47 B) 1/1994,8327

ObjID: obj:549518

Details (Expert)

Beteiligte
Entwurf: Kurt Eichler (1905 - 1990)
Datierung
1951
Geografische Bezüge
Material / Technik
Papier, bedruckt
Abmessungen
Höhe x Breite: 32,5 x 24 cm

Objektbeschreibung

Adventskalender aus dünnem Papier und ebensolcher Hinterklebung, ohne Verlagsangaben auf dem Deckblatt. Unter dem Titel "Die Adventspyramide" ist eine rote Pyramide mit blauem Flügelrad zu sehen. Auf fünf Etagen sind Bogentüren, die als Fenster geöffnet werden können. Die Pyramide ist mit brennenden Kerzen bestückt, außerdem gibt es viele musizierende Engel und grüne Spanbäumchen auf den Pyramidenabsätzen. Der Kalender wird von blauen Linien mit der Umschrift: "24 Am Heil´gen Abend, schnipp und schnapp, schneid´rundherum das Rändlein ab! Dann wirst Du staunend erst beseh´n, welch´Wunder einst zur Nacht gescheh´n: der Hirten Furcht; Christkind im Stall, selige Weihnacht überall!" eingerahmt. Am Fuß der Pyramide signiert: Kurt Eichler 1951. Auf der Hinterklebung welche man am 24. 12. nach Abtrennung des Deckblattes als eigenes Blatt erhält, wechseln sich Schriftzeilen (Weihnachtsgeschichte) und Bildstreifen ab. Der Text beginnt: "Es begab sich aber zu der Zeit, ...". Unten weist ein kleiner blauer Aufdruck auf den Verlag hin: Evangelische Haupt-Bibelgesellschaft zu Berlin 5000/183/51 III-18-177.
Das Motiv der Adventspyramide verwendete Eichler 1954 nochmals für einen Kalender des Volkskunstverlages Reichenbach. Auch sein Prinzip, dass man am 24., nach Abtrennen des Deckblattes mit einem ganz neuen Bild beschenkt wird, findet man bei allen Bildkalendern Eichlers. (Der Kalender fand sich in der Sammlung Gertrud Weinhold.)



Letzte Aktualisierung: 29.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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