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Ident. Nr.: N (7 S) 1/1994,6717

ObjID: obj:556149

Details (Expert)

Datierung
1960er Jahre
Material / Technik
Weidenschienen, geflochten
Abmessungen
Länge x Breite x Höhe: 18 x 12 x 4 cm

Objektbeschreibung

Sehr kleines, zierliches, längsovales Körbchen aus geschälten und gespaltenen Weidenschienen. Schmaler Fuß, Wandung in Streifen, Randabschluss geflochten.

Diese leichte Korbschale aus fein bearbeiteten Weidenschienen ist ein Beispiel für eine sorgfältige Feinflechtarbeit. Die Weidenschienen werden aus geschälten, mehrfach gespalten Weidenruten besonderer Qualität gefertigt. Vor dem Flechten werden die Schienen auf gleiches Breiten- und Dickenmaß gebracht und geglättet. Hier wurden sie über eins unter eins zum Korbboden verflochten, fixiert und die überstehenden Enden zum Rand hochgebogen. (Für die Wandung wurden hier keine Staken eingefügt.) Ein feiner, ovaler Ring aus Weide hält und verstärkt den Rand, ein anderer dient als Standring. Die Weidenschienen wurden oben umgeschlagen und zu einem Randabschluss verflochten.
Der*die Hersteller*in des Körbchens gehörte zweifellos zu den Meistern ihres Faches, nur bleiben sie, wie bei vielen Korbwaren, unbekannt.

Die Korbschale stammt aus dem Nachlass der Berliner Sammlerin Gertrud Weinhold.

Letzte Aktualisierung: 29.06.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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