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Ident. Nr.: I (26 B) 430/1986

ObjID: obj:562891

Details (Expert)

Datierung
Herstellung: 1935
Geografische Bezüge
Abmessungen
Höhe x Durchmesser: 12 x 27 cm

Objektbeschreibung

Kunstbast, dunkelblau, kleine geschwungene Form, Garnitur aus dunkelblau-weißen Seidenripsband, Schweißband und Haltegummi.

Von der Mitte aus in feinen Spiralen gearbeiteter Hut maschineller Herstellung. Innen lediglich mit einem schwarzen Band gefüttert und mit dünnem schwarzen Hutgummi versehen. Außen Garnitur aus schwarzen Ripsband und zusammengefalteten Lagen schwarz/beigen Ripsbandes. Die Hutoberseite ist leicht verblichen, die Innenseite lässt in den Spiralen ein helles Trägergarn und blau-schwarzes Füllgarn erkennen. 

Der Hut aus spinnstoffähnlichem, feinem Geflecht wurde zeitgemäß mit wasch- und lichtechten Indanthrenfarben gefärbt.   
 

Letzte Aktualisierung: 29.06.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."