Logo

Ident. Nr.: I (26 G 7 N) 8/1955

ObjID: obj:562982

Details (Expert)

Datierung
um 1820
Abmessungen
Länge: 37 cm Gesamtlänge
Länge: 63 cm Ärmellänge
Breite: 10 cm Schulterbreite

Objektbeschreibung

Der Spenzer besteht aus hellbraunem Wolltuch, das mit rot-grünen Streublümchen bedruckt ist. Er ist wattiert, hat eine hoch gesetzte Taille und einen runden Kragen. Hinten ist er V-förmig verarbeitet, auch vorn sind zwei Schnittteile V-förmig ohne Spitze. Die Schnittteile enden in einem 3 cm breiten Bündchen. Hinten ist ein kleiner Volant angesetzt. Die Ärmel sind unten enganliegend, oben etwas weiter mit Fältchen auf der zweiten Ebene. Darüber ist ein Bündchen befestigt, dass mit einer schmalen Borte und zwei schwarzen Knöpfen verziert ist. Zwischen einigen Nähten sind Paspeln befestigt. Er wird mit Haken und Ösen geschlossen.

Letzte Aktualisierung: 29.06.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

Weitere Objekte aus den Sammlungen

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."