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Ident. Nr.: I (26 H) 304/1986,a-b

ObjID: obj:563293

Details (Expert)

Beteiligte
Ingeburg Sasse,
Applikation
Hannelore Hoff,
Schneider*in
Datierung
um 1963
Geografische Bezüge
Abmessungen
Länge: 58 cm , Oberweite: 106 cm (Jacke)
Länge: 63 cm , Bundweite: 68 cm (Hose)

Objektbeschreibung

Dunkelgrünes Ensemble aus Jacke und Rock, gefertigt aus Mischgewebe mit Wolle. Darauf appliziert sind zwei Schmuckkanten aus Wildleder, die in hell- und dunkelbraun sowie beige als geometrisches Reihenornament gearbeitet sind.
Die leicht taillierte Jacke hat einen runden Halsausschnitt und angeschnittene, kurze Ärmel mit Zwickel. Sie ist teilweise gefüttert und wird im Rücken mit einem 52 cm langen Reißverschluss geschlossen.
Der enge, knielange Rock mit mit hellgrauem Kunstseidenfutter hat einen Bund mit Gummizuggurt und ist linksseitig mit einem Reißverschluss sowie einem bezogenen Knopf zu schließen. Auf der rechten Seite ist der Rock unten geschlitzt.

Das Ensemble entstand im Zirkel für künstlerische Textilgestaltung Potsdam. Das Modell wurde unter anderem auf einer Modenschau mit Livemusik für bulgarische Gäste am 7. Oktober 1969 vorgeführt. Der Zirkel war eine wegweisende Gemeinschaft des textilen "Volkskunstschaffens" in der DDR. Alle Entwürfe und Ausführungen (auch der Schmuckelemente) wurden in schöpferischer Tätigkeit der Zirkelmitglieder unter Anleitung von Frau Ingeborg Bohne-Fiegert geschaffen. Die Kollektionen wurden fast ausschließlich zu Modenschauen des textilen Volkskunstschaffens getragen. Blusen, leichte Sommerkleider u.ä. waren auch im täglichen Gebrauch.

Letzte Aktualisierung: 08.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

Weitere Objekte aus den Sammlungen

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."