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Ident. Nr.: I (26 H) 310/1986,a-b

ObjID: obj:563295

Details (Expert)

Beteiligte
Ingeburg Sasse,
Entwerfer*in
Hannelore Hoff,
Hersteller*in
Datierung
Herstellung: 1965
Geografische Bezüge
Abmessungen
Länge: 52 cm , Oberweite: 104 cm (Jacke)
Länge: 102 cm , Oberweite: 94 cm (Kleid)

Objektbeschreibung

Dunkelbraunes Ensemble aus Kleid und Jacke in Mischgewebe mit Polyester. Die Jacke mit Stehkragen ist in gerader, offener Form geschnitten und hat dreiviertellange Ärmel, die unten gepufft sind. Sie ist mit brauner Kunstseide gefüttert. Geometrische Formen sind entlang des unteren Randes, der Vorderpartie und als Passeneffekt mit Kordel, Filz, Samt und Brokate auf die Jacke appliziert. Die Farben der Applikation sind Ton in Ton in braun gehalten und durch Gold- und Silberfaden ergänzt. Das ärmellose Kleid hat einen runden Halsausschnitt und eine leicht taillierte, etwas ausgestellte Form. Es ist im Rücken mit einem Reißverschluss zu schließen und mit schwarzer Kunstseide gefüttert.

Das Ensemle entstand im Zirkel für künstlerische Textilgestaltung und wurde zu Modenschauen getragen. Der Zirkel war eine wegweisende Gemeinschaft des textilen "Volkskunstschaffens" in der DDR. Alle Entwürfe und Ausführungen (auch der Schmuckelemente) wurden in schöpferischer Tätigkeit der Zirkelmitglieder unter Anleitung von Frau Ingeborg Bohne-Fiegert geschaffen.

Letzte Aktualisierung: 29.06.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

Weitere Objekte aus den Sammlungen

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."