Logo

Ident. Nr.: I (26 H) 328/1986

ObjID: obj:563296

Details (Expert)

Beteiligte
Ingeborg Bohne-Fiegert (11.9.1921 - 11.3.2008),
Hersteller*in
Datierung
1966/70
Geografische Bezüge
Abmessungen
Länge: 108 cm , Oberweite: 120 cm

Objektbeschreibung

Dunkelblaues, ärmelloses, leicht tailliertes und ausgestelltes Kleid aus Mischgewebe mit Leinenstruktur. Ab der Taille hat es einen dunkelblauen Kunstseidenunterrock mit Spitze. Das Kleid hat einen Rückenausschnitt mit 53 cm langem Reißverschluss und spitzeckigem Kragen. Vorne ist es hoch geschlossen und hat Abnäher an der Brust. Eine Applikation mit Stickerei in Form einer "Blumenwiese" in Rot-, Blau- und Grüntönen schmückt das Kleid in der Passenform.

Das Kleid wurde von Ingeborg Bohne-Fiegert bei der Ansage einer Modenschau des Zirkels für künstlerische Textilgestaltung Potsdam getragen. Sie leitete den Zirkel, der eine wegweisende Gemeinschaft des textilen "Volkskunstschaffens" der DDR war.

Letzte Aktualisierung: 29.06.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

Weitere Objekte aus den Sammlungen

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."