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Ident. Nr.: I (26 H) 147/1987

ObjID: obj:563321

Details (Expert)

Datierung
1964
Abmessungen
Länge: 100 cm , Oberweite 96 cm

Objektbeschreibung

Hellblaues Kleid aus hangewebtem Woll oder Wollgemisch in Leinenbindung mit Lurexeffekten im Oberteil und kunstseidenem Unterkleid. Das knielange Kleid hat einen runden Halsausschnitt mit Rückenschlitz. Dieser ist mit einem Knopf verziert und wird mittels Haken und Öse geschlossen. Das Kleid hat eine leicht figurbetonte Form mit Abnähern in der Rücken-, Taillen- und Brustpartie. Die langen Ärmel mit Schlitz sind mit je drei silbernen Trachtenknöpfen geschmückt.

Das Kleid entstand in der Modegruppe Erfurt unter Leitung von Rosemarie Wessel. Die Modegruppen waren Teil des "künstlerischen Volksschaffens" in der DDR. Es war eine Gemeinschaft textil interessierter Frauen (und Männer), die sich regelmäßig in ihrer Freizeit trafen, um kreativ tätig zu werden. Die Modegruppen widmeten sich insbesondere Modeentwürfen, welche zum Teil für den Eigengebrauch aber auch zur Vorführung bei öffentlichen Modenschauen entworfen wurden.

Letzte Aktualisierung: 29.06.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."