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Ident. Nr.: I (7 S) 171/1967

ObjID: obj:568402

Details (Expert)

Datierung
Herstellung: 1960er Jahre
Abmessungen
Länge x Breite x Höhe: 42 x 18 x 18 cm

Objektbeschreibung

5-Pfund-Korb mit Henkel aus Holzspänen, der als Fabrikerzeugnis maschinell geheftet wurde.

Dieser Spankorb wurde aus maschinell hergestellten Holzspänen gefertigt, was man an der Spanbreite erkennt. Solche Körbe wurden in den 1960er-Jahren im VEB Erzgebirgische Spankorbfabrik Lauer und auch in anderen Spankorbfabriken, wie hier in Niederfinow in großen Stückzahlen gefertigt. Der Korb war zum Transport von 2,5 kg Obst gedacht.
Traditionell wurden Spankörbe im Erzgebirge aus frischem Fichtenholz gemacht. Durch die seit den 1930er-Jahren eingesetzten Furnierschälmaschinen konnten jedoch auch andere Hölzer zu Span verarbeitet werden. Spankorbfabriken entstanden daraufhin auch in Obsterzeugungsgebieten, beispielsweise im brandenburgischen Werder oder in Niederfinow im Oderbruch.


Letzte Aktualisierung: 29.06.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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Anno 1818. Seynd wir durch die Vorbitt der Gnaden Mutter in der Steinfelsen von der Augenscheinlichen Todesgefahr, die zu Mamminger Isar Prüken erfolgten stürzung, getrohet hat, gerettet worten. Zur danksagung hat dise Dafel Simann Gigisreiter 1/4 bauer in buebach, und desen Eweib Maria Anna geopfert!

Anno 1818. Seynd wir durch die Vorbitt der Gnaden Mutter in der Steinfelsen von der Augenscheinlichen Todesgefahr, die zu Mamminger Isar Prüken erfolgten stürzung, getrohet hat, gerettet worten. Zur danksagung hat dise Dafel Simann Gigisreiter 1/4 bauer in buebach, und desen Eweib Maria Anna geopfert!

Querformat. Oben in der Mitte auf Wolkenkissen Maria Hilf. Dunkler Himmel, im Hintergrund Bäume. Im Vordergrund ein Fluss, links geschwungener Holzsteg, aus dem ein Stück fehlt. Im Fluss schwimmend Fuder mit zwei Pferden bespannt, Frau, Mann auf Holzstück und Kind, sich an einem Brückenpfahl haltend. Rechts am Ufer festgemacht, wohl Schiffsmühle. Unter der Darstellung Schriftband: Anno 1818. Seynd wir durch die Vorbitt der Gnaden Mutter in der Steinfelsen von der Augenscheinlichen Todesgefahr, die zu Mamminger Isar Prüken erfolgten stürzung, getrohet hat, gerettet worten. Zur danksagung hat dise Dafel Simann Gigisreiter 1/4 bauer in buebach, und desen Eweib Maria Anna geopfert!Durch die untere Häfte dieses Votivbildes schimmert ein Älteres durch. Man erkennt vor einem großen Hause einen bespannten Wagen mit zwei Männern. Am rechten Rand: 1786 EXVOTO (?)Die Votivtafel wurde im August 1968 in Gemäldegalerie gerönt und infrarot aufgenommen. Wagen von links mit 2 Pferden und Reiter stößt gegen den mit 4 Pferden bespannten Heuwagen. (?) Reiter des Sattelpferdes blickt zurück zu einem Mann, der vor die Hinterräder gefallen ist. Auf Hausgiebel kleine stehende Muttergottes. Druch die Aufnahme die Lesung der Inschrift bestätigt.