Details (Expert)
- Datierung
- Herstellung: 1960er Jahre
- Material / Technik
- Furnierholzspäne, geflochten und getackert
- Abmessungen
- Länge x Breite x Höhe: 54 x 24 x 20 cm
- Permalink
- https://id.smb.museum/object/568404
Objektbeschreibung
Viereckiger 20-Pfund-Korb mit Henkel aus Holzspänen, der als Fabrikerzeugnis maschinell
Der Spankorb ist aus zwei Reihen maschinell geschälten Holzspanspan geflochten. Rahmen und Henkel sind mit Klammern geheftet. Für den Henkel wurde ein stärkeres, gebogenes Spanstück eingesetzt und angeklammert.
Dieser Spankorb wurde aus maschinell hergestellten Holzspänen gefertigt, was man an der Spanbreite erkennt. Solche Körbe wurden in den 1960er-Jahren im VEB Erzgebirgische Spankorbfabrik Lauer und auch in anderen Spankorbfabriken, wie hier in Niederfinow in großen Stückzahlen gefertigt. Der Korb war zum Transport von 10 kg Obst gedacht.
Traditionell wurden Spankörbe im Erzgebirge aus frischem Fichtenholz gemacht. Durch die seit den 1930er-Jahren eingesetzten Furnierschälmaschinen konnten jedoch auch andere Hölzer zu Span verarbeitet werden. Spankorbfabriken entstanden daraufhin auch in Obsterzeugungsgebieten, beispielsweise im brandenburgischen Werder oder in Niederfinow im Oderbruch. Solche Spankörbe waren notwendiges Massenprodukt bei der Obsternte und insbesondere beim Verkauf in nahezu allen Obstanbaugebieten, bevor sie durch Kunststoffkisten abgelöst wurden.
Der Spankorb ist aus zwei Reihen maschinell geschälten Holzspanspan geflochten. Rahmen und Henkel sind mit Klammern geheftet. Für den Henkel wurde ein stärkeres, gebogenes Spanstück eingesetzt und angeklammert.
Dieser Spankorb wurde aus maschinell hergestellten Holzspänen gefertigt, was man an der Spanbreite erkennt. Solche Körbe wurden in den 1960er-Jahren im VEB Erzgebirgische Spankorbfabrik Lauer und auch in anderen Spankorbfabriken, wie hier in Niederfinow in großen Stückzahlen gefertigt. Der Korb war zum Transport von 10 kg Obst gedacht.
Traditionell wurden Spankörbe im Erzgebirge aus frischem Fichtenholz gemacht. Durch die seit den 1930er-Jahren eingesetzten Furnierschälmaschinen konnten jedoch auch andere Hölzer zu Span verarbeitet werden. Spankorbfabriken entstanden daraufhin auch in Obsterzeugungsgebieten, beispielsweise im brandenburgischen Werder oder in Niederfinow im Oderbruch. Solche Spankörbe waren notwendiges Massenprodukt bei der Obsternte und insbesondere beim Verkauf in nahezu allen Obstanbaugebieten, bevor sie durch Kunststoffkisten abgelöst wurden.
Letzte Aktualisierung: 29.06.2026
Kontakt
Einrichtung:
Museum Europäischer Kulturen
E-Mail:
mek@smb.spk-berlin.de