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Ident. Nr.: I (7 S) 173/1967

ObjID: obj:568404

Details (Expert)

Datierung
Herstellung: 1960er Jahre
Abmessungen
Länge x Breite x Höhe: 54 x 24 x 20 cm

Objektbeschreibung

Viereckiger 20-Pfund-Korb mit Henkel aus Holzspänen, der als Fabrikerzeugnis maschinell
Der Spankorb ist aus zwei Reihen maschinell geschälten Holzspanspan geflochten. Rahmen und Henkel sind mit Klammern geheftet. Für den Henkel wurde ein stärkeres, gebogenes Spanstück eingesetzt und angeklammert.

Dieser Spankorb wurde aus maschinell hergestellten Holzspänen gefertigt, was man an der Spanbreite erkennt. Solche Körbe wurden in den 1960er-Jahren im VEB Erzgebirgische Spankorbfabrik Lauer und auch in anderen Spankorbfabriken, wie hier in Niederfinow in großen Stückzahlen gefertigt. Der Korb war zum Transport von 10 kg Obst gedacht.
Traditionell wurden Spankörbe im Erzgebirge aus frischem Fichtenholz gemacht. Durch die seit den 1930er-Jahren eingesetzten Furnierschälmaschinen konnten jedoch auch andere Hölzer zu Span verarbeitet werden. Spankorbfabriken entstanden daraufhin auch in Obsterzeugungsgebieten, beispielsweise im brandenburgischen Werder oder in Niederfinow im Oderbruch. Solche Spankörbe waren notwendiges Massenprodukt bei der Obsternte und insbesondere beim Verkauf in nahezu allen Obstanbaugebieten, bevor sie durch Kunststoffkisten abgelöst wurden.

Letzte Aktualisierung: 29.06.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."