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Ident. Nr.: I (7 S) 172/1976

ObjID: obj:568456

Details (Expert)

Datierung
Herstellung: um 1930
Geografische Bezüge
Material / Technik
Weide, geschält, gekocht, geflochten
Abmessungen
Länge x Breite x Höhe: 22 x 16 x 20,5 cm

Objektbeschreibung

Rahmenkorb aus geschälter und gekochter Weide, eckige Form mit abgerundeten Ecken.
An den Schmalseiten des Rahmens sind in Längsrichtung die „Spanten" eingelassen, die dem Korb die Form und dem Geflecht Stabilität geben. Für die Außenkanten wurden etwas dickere Weidenruten verwendet. Alles ist ganz schlicht und gleichmäßig dicht umflochten. Der ebenfalls eckige Henkel wird aus drei gebogenen Ruten gebildet. Er ist mit zwei dünnen Zierschienen versehen und bandartig umwickelt. Am Henkel gibt es eine kleine Fehlstelle.

Körbe dieser Art sind vielfach verwendbare Gebrauchskörbe, die bis heute in vielen Haushalten vorhanden sind. Sie können beispielsweise zum Transport von Früchten, als Sammelkorb für Nüsse oder auch als Aufbewahrungskorb, z.B. für Wäscheklammern verwendet werden. Durch den eckigen Rahmen lassen sie sich platzsparend unterbringen und angenehm tragen. Sie werden in vielen Ländern Europas gefertigt und haben unterschiedliche lokale Bezeichnungen. In seinem „Pragmatische(n) Leitfaden zur Inventarisierung einfacher Korbwaren“ bezeichnet Martin Ortmeier sie 2012 beispielsweise als Holländerkorb bzw. Holländer Schwinge.

Letzte Aktualisierung: 29.06.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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