Ident. Nr.: I (42 T) 48/1971
ObjID: obj:568518
Kontakt
Einrichtung:
Museum Europäischer Kulturen
E-Mail:
mek@smb.spk-berlin.deDetails (Expert)
- Datierung
- 1. Hälfte 20. Jh.
- Material / Technik
- Holz, Eisendraht
- Abmessungen
- Länge x Breite x Höhe: 22,5 x 3 x 1,5 cm
- Permalink
- https://id.smb.museum/object/568518
Objektbeschreibung
Hölzerne Klammer, deren Innenkanten durch starken Eisendraht gestützt sind, sog. „Klippe", die als Korbmacherwerkzeug zum Schälen von Weidenruten dient.
Solche Klemmen wurden zum Schälen frischer Weidenruten von Hand verwendet. Die Rute wird in den „Schlitz" eingeführt und durchgezogen. Dabei bleibt die weiche Rinde an den Metallkanten innen hängen und die Rute kommt geschält heraus.
Diese „Klippe" genannte Weidenschälklemme wurde 1968 von Dr. Rudolf Quitzsch von der Akademie der Wissenschaften der DDR dokumentiert. Zuvor war sie beim Korbmachermeister Gerhard Reifarth im thüringischen Bürgel (Kreis Eisenach) in Verwendung.
Solche Klemmen wurden zum Schälen frischer Weidenruten von Hand verwendet. Die Rute wird in den „Schlitz" eingeführt und durchgezogen. Dabei bleibt die weiche Rinde an den Metallkanten innen hängen und die Rute kommt geschält heraus.
Diese „Klippe" genannte Weidenschälklemme wurde 1968 von Dr. Rudolf Quitzsch von der Akademie der Wissenschaften der DDR dokumentiert. Zuvor war sie beim Korbmachermeister Gerhard Reifarth im thüringischen Bürgel (Kreis Eisenach) in Verwendung.
Letzte Aktualisierung: 29.06.2026
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