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Sei treu der Tugend.

Ident. Nr.: I (33 G 700) 354/1990

ObjID: obj:571317

Details (Expert)

Datierung
1866 30. Oktober
Material / Technik
Papier, Prägedruck
Abmessungen
Höhe x Breite: 7,2 x 10,5 cm

Objektbeschreibung

Patenbrief in Briefchenform. Umschlag, Vorderseite: weiß, Prägedruck, ovale Blumengirlande, mit Band umwickelt, in der Mitte ein ovales Feld mit goldfarbener Schrift: "Sei treu der Tugend", "S" blau, "T" rot (Großbuchstaben). Klappen des Umschlages geprägt: Ranken, verschlungen, mit Blüten. In der Mitte rotes Siegel mit drei Buchstaben.
Innen befindet sich der Einlagezettel verzierter roter Rand, in der Mitte gedruckter Taufwunsch, handschriftlich unterzeichnet: "deinen treuen Taufzeugen C. H. Piezbetanz (?) Gablenz d. 30. Oktobr. 1866."

1990 Erwerbung von der Kunst und Antiquitäten GmbH

Letzte Aktualisierung: 12.12.2025

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."