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Bauernhochzeit

Ident. Nr.: I (32 I) 409/1965

ObjID: obj:571617

Details (Expert)

Datierung
1965
Material / Technik
Öl auf Hartfaserplatte
Abmessungen
Höhe x Breite: 63 x 121 cm (Rahmenmaß 69,5 x 128 x 3)

Objektbeschreibung

Querformat. Sogenanntes Bauernreiten, ein alter Hochzeitsbrauch im Altenburger Land im 19. Jahrhundert.
Aus dem Hause des Bräutigams geht der Festzug in die Behausung der Braut. Zuerst Hochzeitsbitter, beritten, Leiterwagen mit Blaskapelle, mit zwei Schimmeln bespannt. Kutsche mit Hochzeitspaar, danach drei Reihen zu je drei Berittenen. Anschließend eine Kutsche mit weiblichen Anverwandten. Am Wege an der Hochzeitskutsche Brautjungfer mit Blumenkorb. Umherstehende Bauern, die zuschauen. Hunde und Hühner.
Panorama, Schloß von Poschwitz und Bauernhof, Viehweide mit Kühen und blühender Kastanie.
Vordergrund, Teich mit kleiner Insel und schwimmendem Geflügel, Blumengarten am Teich.

Letzte Aktualisierung: 29.06.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

Weitere Objekte aus den Sammlungen

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."