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Ident. Nr.: I (9 E) 64/1973

ObjID: obj:572774

Details (Expert)

Datierung
1905/08
Material / Technik
Haselholz, Ebenholz, Horn, Porzellan, Blech
Abmessungen
Länge: 165 cm (Pfeife)

Objektbeschreibung

Rohr-Haselholz, Mundstück in Horn mit Gummischlauch, Zwischenstück 2x aus Geweihrosen, aus Ebenholz gedrehten Röhren, Elfenbein-Pferdchen zwischen Messinghufeisen geschaltet, Porzellanstück "Zur Erinnerung an meine Dienstzeit" mit Kaiserporträt darunter, schwarzer Würfel mit Aufschrift "1905 - 1908, Ul. Reg. 6", Hanau, Kaisersignet, stockähnliche Verzierung mit Kaiser "Parole Heimat", Standspitze aus Ebenholz und Horn, Pfeifenkopf in Porzellan mit Blechdeckel und kleiner Ulanentschapka.
Namensliste von Hanauer Reservisten, farbige Idylle "Wo Ulanen reiten, da rasseln die Sporen Hecker", darunter Ulan mit Schulterstück, Relief mit Eichenlaub, darunter Schleife mit Schwarz-Weiß-Rot.

Letzte Aktualisierung: 29.06.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."