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Ident. Nr.: A (6 G 20)

ObjID: obj:574215

Details (Expert)

Datierung
1827
Material / Technik
Kiefernholz, farbig gefasst
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe: 207 x 133 x 54 cm

Objektbeschreibung

Der zweitürige, schmale Geschirrschrank setzt sich aus zwei Bauteilen zusammen. Der Unterbau mit abgeschrägten Seitenkanten ruht auf schmalen Kugelfüßen. Der Aufsatz, nahezu ebenso breit, aber weniger tief als der Unterbau, steht in einem Leistenfeld darauf - mit seitlichen Keilen zur Sicherung der Stabilität.
Die Bemalung zeigt Rosen, Nelken und Zweigen in rotbraun gemusterten Feldern, eine farbige Holzmaserung imitierend. Das eckige Giebelfeld im Aufsatz ist mit Initialien und Jahreszahl verziert: "MEL 1827".
Als Türscharniere dienen Eisenblechbänder.

Die Rosen sind in zeitgenössischer Manier gehalten - ähnlich den Textilvorlagen.

Letzte Aktualisierung: 29.06.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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Anno 1818. Seynd wir durch die Vorbitt der Gnaden Mutter in der Steinfelsen von der Augenscheinlichen Todesgefahr, die zu Mamminger Isar Prüken erfolgten stürzung, getrohet hat, gerettet worten. Zur danksagung hat dise Dafel Simann Gigisreiter 1/4 bauer in buebach, und desen Eweib Maria Anna geopfert!

Anno 1818. Seynd wir durch die Vorbitt der Gnaden Mutter in der Steinfelsen von der Augenscheinlichen Todesgefahr, die zu Mamminger Isar Prüken erfolgten stürzung, getrohet hat, gerettet worten. Zur danksagung hat dise Dafel Simann Gigisreiter 1/4 bauer in buebach, und desen Eweib Maria Anna geopfert!

Querformat. Oben in der Mitte auf Wolkenkissen Maria Hilf. Dunkler Himmel, im Hintergrund Bäume. Im Vordergrund ein Fluss, links geschwungener Holzsteg, aus dem ein Stück fehlt. Im Fluss schwimmend Fuder mit zwei Pferden bespannt, Frau, Mann auf Holzstück und Kind, sich an einem Brückenpfahl haltend. Rechts am Ufer festgemacht, wohl Schiffsmühle. Unter der Darstellung Schriftband: Anno 1818. Seynd wir durch die Vorbitt der Gnaden Mutter in der Steinfelsen von der Augenscheinlichen Todesgefahr, die zu Mamminger Isar Prüken erfolgten stürzung, getrohet hat, gerettet worten. Zur danksagung hat dise Dafel Simann Gigisreiter 1/4 bauer in buebach, und desen Eweib Maria Anna geopfert!Durch die untere Häfte dieses Votivbildes schimmert ein Älteres durch. Man erkennt vor einem großen Hause einen bespannten Wagen mit zwei Männern. Am rechten Rand: 1786 EXVOTO (?)Die Votivtafel wurde im August 1968 in Gemäldegalerie gerönt und infrarot aufgenommen. Wagen von links mit 2 Pferden und Reiter stößt gegen den mit 4 Pferden bespannten Heuwagen. (?) Reiter des Sattelpferdes blickt zurück zu einem Mann, der vor die Hinterräder gefallen ist. Auf Hausgiebel kleine stehende Muttergottes. Druch die Aufnahme die Lesung der Inschrift bestätigt.