Ident. Nr.: I (40 V) 64/1966
ObjID: obj:575159
Kontakt
Einrichtung:
Museum Europäischer Kulturen
E-Mail:
mek@smb.spk-berlin.deDetails (Expert)
- Datierung
- 1950
- Material / Technik
- Hartholz, gedrechselt, beschnitzt
- Abmessungen
- Höhe x Durchmesser: 10 x 7 cm
- Permalink
- https://id.smb.museum/object/575159
Objektbeschreibung
10 cm hoher, spitz zulaufender Holzkloben, mit 3 Einschnitten versehen, die an dem unteren Ende zusammenführen. Der Holzkloben gehört zu den Materialproben mit der Inventarnummer 50/1966.
Dieser im Harz verwendete Spanteiler diente zum Aufspalten von Weidenruten in drei Stränge. Mit der Schnittfläche zuerst werden die Ruten über den aus hartem Holz gedrechselten Weidenspalter gezogen. Die dabei entstehenden schmalen Stränge werden als Weidenschienen bezeichnet. Mit diesem Spanteiler wurde beispielsweise Material für Kranzreifen erzeugt.
Mit solchen Spaltern wurden auch mehrjährige Stöcke (z.B. Haselnuss) zu Stockschienen gespalten. Dazu wurde ein Hammer verwendet. Solche kräftigen Schienen kamen beispielsweise als Fassreifen an Wein- oder Heringsfässern zum Einsatz.
Dieser im Harz verwendete Spanteiler diente zum Aufspalten von Weidenruten in drei Stränge. Mit der Schnittfläche zuerst werden die Ruten über den aus hartem Holz gedrechselten Weidenspalter gezogen. Die dabei entstehenden schmalen Stränge werden als Weidenschienen bezeichnet. Mit diesem Spanteiler wurde beispielsweise Material für Kranzreifen erzeugt.
Mit solchen Spaltern wurden auch mehrjährige Stöcke (z.B. Haselnuss) zu Stockschienen gespalten. Dazu wurde ein Hammer verwendet. Solche kräftigen Schienen kamen beispielsweise als Fassreifen an Wein- oder Heringsfässern zum Einsatz.
Letzte Aktualisierung: 29.06.2026
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Museum Europäischer Kulturen
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