Ident. Nr.: I (8 H) 144/1966
ObjID: obj:576873
Kontakt
Einrichtung:
Museum Europäischer Kulturen
E-Mail:
mek@smb.spk-berlin.deDetails (Expert)
- Datierung
- Datierung: 1960
- Material / Technik
- Wurzelspäne (Kiefer), geflochten (Spiraltechnik)
- Abmessungen
- Höhe x Durchmesser: 3 x 23 cm
- Permalink
- https://id.smb.museum/object/576873
Objektbeschreibung
Brotteller aus Wurzelspänen geflochten, Spiraltechnik; flache, runde Schale
Der Teller wurde 1966 über Longin(us) Malicki, Gdanksk, VR Polen erworben. Das Inventarbuch des MEK verweist auf auch das Objekt mit der Inv. Nr. 79/1966, einen geflochtenen Brotteller von Helena Knut aus Wdzydze, Krs. Kościerzyna aus der Woiwodschaft Gdansk, Südkaschubei. Dies lässt vermuten, dass auch dieser Teller von Er Helena Knut, einer Spezialistin für diese Technik, geflochten wurde.
Der Ort Wdzydzeist ein Zentrum des Flechthandwerks. Schalen und Körbe aus Fichten- und Kiefernwurzeln wurden in den 1960er Jahren auch in der Slowakei geflochten. Im Heft „Slowakisches Volkskunstschaffen" (Bratislava, 1965) wird von Gebäck und Obstkörbchen berichtet, „... die so fest sind, dass die Körbe selbst durch ein Gewicht von 100 kg nicht deformiert werden."
Der Teller wurde 1966 über Longin(us) Malicki, Gdanksk, VR Polen erworben. Das Inventarbuch des MEK verweist auf auch das Objekt mit der Inv. Nr. 79/1966, einen geflochtenen Brotteller von Helena Knut aus Wdzydze, Krs. Kościerzyna aus der Woiwodschaft Gdansk, Südkaschubei. Dies lässt vermuten, dass auch dieser Teller von Er Helena Knut, einer Spezialistin für diese Technik, geflochten wurde.
Der Ort Wdzydzeist ein Zentrum des Flechthandwerks. Schalen und Körbe aus Fichten- und Kiefernwurzeln wurden in den 1960er Jahren auch in der Slowakei geflochten. Im Heft „Slowakisches Volkskunstschaffen" (Bratislava, 1965) wird von Gebäck und Obstkörbchen berichtet, „... die so fest sind, dass die Körbe selbst durch ein Gewicht von 100 kg nicht deformiert werden."
Letzte Aktualisierung: 29.06.2026
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Museum Europäischer Kulturen
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mek@smb.spk-berlin.de