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Ident. Nr.: I (6 M) 786/1990

ObjID: obj:577763

Details (Expert)

Datierung
Herstellung: 1741
Material / Technik
Kiefern- und Fichtenholz, bemalt
Abmessungen
Breite: 29,5 cm (große Lade)
Breite: 10 cm (schmale Lade)
Breite: 148 cm (mit Rand)
Breite: 140 cm (ohne Rand)
Tiefe: 65 cm
Tiefe: 62 cm
Höhe: 61 cm (ohne Sockel)
Höhe: 28 cm (Sockel zur Truhe)
Breite: 145 cm (Sockel zur Truhe)
Tiefe: 67,5 cm (Sockel zur Truhe

Objektbeschreibung

Truhe aus bemaltem Kiefern- und Fichtenholz.
Deckel, Seitenwände und Front: auf dunkelgrauer/blauer Unterschrift die braun-rote Bemalung, grüne Konturen, symmetrische, geometrische Muster.
In der Truhe eine große Beilade quer und eine schmale Längslade (bemalt).
Geschmiedetes Kastenschloss in der Front. Die Datierung ist in der Innenseite des Deckels eingebrannt.
Die Bemalung unterstreicht die klare Gliederung der Truhe, auf beiliegendem Rollpapier wird die Truhe als Innviertler Barocktruhe ausgewiesen. Der dunkle Untergrund ist zeittypisch für diese Gegend und die Malweise.

1990 Erwerbung von der Kunst und Antiquitäten GmbH

Letzte Aktualisierung: 29.06.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."