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Ident. Nr.: V A 61996

ObjID: obj:58178

Details (Expert)

Geografische Bezüge
Erwerbungsort: Garzón
Material / Technik
Stein
Abmessungen
Objektmaß: 96 x 37 x 16 cm
Gewicht: 117 kg mit Palette

Objektbeschreibung

Weibliche Figur mit gegeneinander gekehrten Fingerspitzen.[...] Sie soll sich nebst einem Skelett in einem von Steinen umhegten Grabe in einem schroffen Abhange, nahe der Meseta gefunden haben. Wahrscheinlich ist der Nordabhang der Meseta B gemeint.[...]Die Figur ist an der geflochtenen Kopfbinde über dem treppenförmig abgesetzten Haar oder an der Müütze und an dem auf dem linken Bein ausnahmsweise nicht schließenden 'Hüfttuch als weiblich anzusprechen. Sie hat regelmäßige Gesichtszüge, halbkreisförmige, unten waagrecht verlaufende Augen und wohlgebildete Ohren. Am linken Fuss sind 6 Zehen zu erkennen, am rechten 5. Die Kopfbinde reicht hinter dem Kopf herum. [...] Der Stein ist grauer Felspaltbasalt.
Quelle: K. T. Preuss: Monumentale vorgeschichtliche Kunst, 1929, S. 39-40.

Letzte Aktualisierung: 29.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Ethnologisches Museum

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樹皮衣

樹皮衣

Attush-Gewänder werden aus Bastfasern, den so genannten Ohyo, hergestellt, die von der Ulme stammen, und sind eine der charakteristischsten Textilvarianten der Ainu. Der Stoff wurde hergestellt, indem die innere Rinde lebender Bäume vor dem Frühjahrswachstum geerntet, eingeweicht und dann die Fasern in Fäden gespalten und von Hand zu einem dichten, warmen, gelb-braunen Stoff verwoben wurden.Nachdem der Stoff gewebt und zu einem Kleidungsstück vernäht worden war, wurde es mit Stickereien und Applikationen aus Baumwollstoff und Garn verziert. Die Verzierungen waren ein wesentliches Merkmal der Ainu-Kleidung und ein visueller Ausdruck ihrer religiösen Überzeugungen.Einfache attush-Gewänder wurden für den täglichen Gebrauch hergestellt, aber aufwändigere Gewänder wie dieses Beispiel waren für zeremonielle Zwecke bestimmt. Sie wurden selten getragen und waren sehr wertvoll.Dieses Attush Gewand ist vermutlich aus Nesselfasern angefertigt. Es ist mit Applikationen in hell- und dunkelblauem Baumwollstoff und linearen Stickereien aus gefärbtem Nesselgarn versehen, sowie mit weißem, braunem, rotem, violettem und dunkelblauem Baumwollgarn bestickt. Die Stickereien reichen über die Applikationen bis auf dasGrundgewebe hinaus. Das, ist für die Gewänder der Ainu auf Sachalin eher ungewöhnlich. Für ein Frauengewand ist es ungewöhnlich prächtig, i.d.R. sind die Männergewänder die prächtigeren Stücke Publ.in: アイヌの工芸 Ainu no kôgei, Ausstellungskatalog, Tokyo National Museum, 1993, S. 109, Abb. 195.