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Gemme mit Darstellung der Göttin Isis mit Sistrum, Situla und Ziegenbock

Ident. Nr.: ÄM 9823

ObjID: obj:595198

Details (Expert)

Beteiligte
Antiquarium, Königliche Museen zu Berlin (1830 - 1918),
Vorbesitzer*in
Datierung
Historische Datierung: 1. Jh. n. Chr.
Geografische Bezüge
Material / Technik
Jaspis (Material / Mineral), rot
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe: 1 x 0,8 x 0,2 cm

Objektbeschreibung

Auf der Gemme ist Isis mit Kuhgehörn und Sonnenscheibe auf dem Scheitel dargestellt, die auf wichtige göttliche Aspekte verweisen. In etwas gedrungener Gestalt ist Isis frontal, den Kopf nach rechts gewandt, abgebildet. Ihr Chiton ist durch einige kurze Linien angedeutet, der schwere Mantel ist in dicken Falten um den Unterkörper geschlungen. Mit angewinkeltem linkem Arm halt sie das Sistrum, mit der Rechten trägt sie die Situla und eine Patera mit einem zusammengekauerten Bock mit vorn überhängenden Laufen. Die Griechen setzten den Widder von Mendes mit einem Ziegenbock gleich. Das heilige Tier von Mendes galt als Symbol der Fruchtbarkeit und ist die Inkarnation des Osiris, des männlichen Pendants der Isis in der göttlichen Trias.
(J. Helmbold-Doyé)

Letzte Aktualisierung: 30.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Ägyptisches Museum und Papyrussammlung

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