Gussform für Schmuckstücke
Ident. Nr.: ÄM 22220
ObjID: obj:598652
Schenkung James Simon, 1920
Details (Expert)
- Beteiligte
- Datierung
- Amenophis (Amenhotep) IV. / EchnatonDatierung engl.: Amenhotep IV / Akhenaten
- Weitere Titel
- Sammlungstitel: Gussform für SchmuckstückeÜbersetzung: Casting mould for jewellery
- Geografische Bezüge
- Material / Technik
- Kalkstein (Material / Stein)
- Abmessungen
- Höhe x Breite x Tiefe: 8,6 x 11,5 x 2,4 cm
- Permalink
- https://id.smb.museum/object/598652
Objektbeschreibung
Metallschmuck wie Ohr- und Fingerringe entstanden in der Regel aus zwei zusammengehörigen Gussformen. Diese legte man zunächst übereinander, bevor man anschließend das flüssige Metall durch einen Angusskanal in das Model leitete. Nach dem Abkühlungsprozess und dem Entnehmen der Ringe standen die Formen für den nächsten Gussvorgang bereit. Damit eigneten sich die meistens aus Kalkstein gefertigten Formen für die mehrmalige Reproduktion von Schmuckstücken.
Nach: Hackbeil, C., in: F. Seyfried (Hrsg.), Im Licht von Amarna. 100 Jahre Fund der Nofretete, Berlin 2012, S. 266 (Kat.-Nr. 45).
Letzte Aktualisierung: 30.07.2026
Kontakt
Einrichtung:
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
E-Mail:
aemp@smb.spk-berlin.de