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Gussform für Schmuckstücke

Ident. Nr.: ÄM 22220

ObjID: obj:598652

Schenkung James Simon, 1920

Details (Expert)

Beteiligte
Deutsche Orient-Gesellschaft (DOG) (24.1.1898),
Auftraggeber*in
Ludwig Borchardt (5.10.1863 - 12.8.1938),
Grabungsleiter*in
James Simon (17.9.1851 - 23.5.1932),
Mäzen*atin
Datierung
Amenophis (Amenhotep) IV. / Echnaton
Datierung engl.: Amenhotep IV / Akhenaten
Weitere Titel
Sammlungstitel: Gussform für Schmuckstücke
Übersetzung: Casting mould for jewellery
Geografische Bezüge
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe: 8,6 x 11,5 x 2,4 cm

Objektbeschreibung

Metallschmuck wie Ohr- und Fingerringe entstanden in der Regel aus zwei zusammengehörigen Gussformen. Diese legte man zunächst übereinander, bevor man anschließend das flüssige Metall durch einen Angusskanal in das Model leitete. Nach dem Abkühlungsprozess und dem Entnehmen der Ringe standen die Formen für den nächsten Gussvorgang bereit. Damit eigneten sich die meistens aus Kalkstein gefertigten Formen für die mehrmalige Reproduktion von Schmuckstücken.
Nach: Hackbeil, C., in: F. Seyfried (Hrsg.), Im Licht von Amarna. 100 Jahre Fund der Nofretete, Berlin 2012, S. 266 (Kat.-Nr. 45).

Letzte Aktualisierung: 30.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Ägyptisches Museum und Papyrussammlung

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