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Modell eines stilisierten ägyptischen Tempels

Ident. Nr.: ÄM 34423

ObjID: obj:606845

Details (Expert)

Datierung
Spätzeit
Datierung engl.: Late Period
Weitere Titel
Sammlungstitel: Modell eines stilisierten ägyptischen Tempels
Übersetzung: Stylised model of an Egyptian temple
Geografische Bezüge
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe: 14,5 x 8,5 x 9,1 cm

Objektbeschreibung

In dem Modell wird ein ummauerter Tempelbezirk mit einem Eingang abgebildet. Die Einfassung umschließt zwei Obelisken, die weit über die Mauern hinausragen. Im Zentrum finden sich zwei Vertiefungen, die zweifellos auf eine weitere Figur hindeuten. Welches göttliche Wesen und somit auch welchem Gott dieses Modell geweiht war lässt sich somit heute nicht mehr feststellen.
(J. Helmbold-Doyé)

Letzte Aktualisierung: 23.09.2026

Kontakt

Einrichtung:

Ägyptisches Museum und Papyrussammlung

Weitere Objekte aus den Sammlungen

Demotischer Papyrus mit einem Brief des Satrapen Pherendates an die Chnum-Priester von Elephantine (Pherendates-Korrespondenz)

Demotischer Papyrus mit einem Brief des Satrapen Pherendates an die Chnum-Priester von Elephantine (Pherendates-Korrespondenz)

Dieser demotische Brief datiert in die 27. Dynastie des Alten Ägypten, genauer auf den 21. April 492, und stammt von der Nilinsel Elephantine. Es handelt sich um den Brief des persischen Statthalters (Satrapen) Pherendates an die Chnum-Priester von Elephantine, nach welchen Kriterien der persische König Dareios I. eine Person als ungeeignet für die Ausübung des Amtes eines Wab-Priesters hält. Hier zeigt sich, dass der persische Herrscher mit den ägyptischen Priestern zusammenarbeitete, sich aber seine Entscheidungsbefugnisse bezüglich der Besetzung von Priesterstellen nicht nehmen ließ. Der Brief wurde nach der Interpretation von Karl-Theodor Zauzich geschrieben von Satibar , während Wahibre als Gegenzeichner fungierte.Papyrus war ein sehr beliebtes jedoch teures Schreibmaterial im Alten Ägypten. Dieser Papyrus stammt von der Nilinsel Elephantine in Ägypten und wurde während der Ausgrabungen der damals Königlichen Museen durch Otto Rubensohn und Friedrich Zucker zu Beginn des 20. Jahrhunderts ausgegraben. Die hier verwendete Schrift ist das sogenannte Demotische. Dabei handelt es sich um eine sehr verkürzte Kursivschrift des Alten Ägypters, die gerade in persischer und griechisch-römischer Zeit eingesetzt wurde. Von der Nilinsel Elephantine stammen zahlreiche demotische Papyri und Ostraka dieses Zeithorizonts.http://elephantine.smb.museum/record/ID100460V. Lepper / J. Moje