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Figur eines liegenden Schakals, den Gott Anubis verkörpernd

Ident. Nr.: ÄM 1082

ObjID: obj:607494

Details (Expert)

Beteiligte
Carl Richard Lepsius (23.12.1810 - 10.7.1884),
Expeditionsleiter*in
Datierung
Historische Datierung: Spätzeit
Datierung engl.: Late Period
Weitere Titel
Sammlungstitel: Figur eines liegenden Schakals, den Gott Anubis verkörpernd
Übersetzung: Recumbent jackal
Geografische Bezüge
Material / Technik
Holz (Material); bemalt
Abmessungen
Länge x Breite x Höhe: 62 x 12,7 x 61,5 cm

Objektbeschreibung

Die Holzfigur des Gottes Anubis in Gestalt eines liegenden, schwarzen Schakals wurde ursprünglich zum Schutz des Verstorbenen auf einem Sargdeckel befestigt. Zwei Löcher zum Einsetzen von Dübeln sind unter seinem Leib zu finden. Ähnlich wie die meisten ägyptischen Holzstatuen, wurde sie aus mehreren Teilen zusammengesetzt. Um seinen Hals hängt ein überkreuztes rotes Band, dessen vordere Enden und seitliche Ränder weiß sind.
Als Wüstentiere konnten die wilden Caniden, die sich am Wüstenrand und in den Nekropolen bewegten, die Bestattungen gefährden. Um die potenzielle Gefahr für die Verstorbenen durch dieses Wüstentier magisch abzuwehren, wurde Anubis schon sehr früh von den Ägyptern als Herr der Nekropole und Wächter der Toten verehrt. Die schwarze Farbe des Anubis-Schakals kennzeichnet möglicherweise seine besondere göttliche Stellung. Als „der, der über dem Geheimnis ist“, war er verantwortlich für alles, was mit der Bestattung und der Mumifizierung zu tun hat.
Um ca. 750 v. Chr. kam der Typ des kastenförmigen Pfostensargs mit gewölbtem Deckel, in dem die anthropomorphen Innensärge und/oder die Mumienhülle aus Kartonage eingeschlossen waren, in Mode und blieb bis zur Römischen Kaiserzeit populär. Hölzerne Schakal- und Falkenfiguren wurden häufig auf diesen Särgen platziert, um der darin befindlichen Mumie zusätzlichen Schutz zu verleihen.
(I. Liao)

Letzte Aktualisierung: 24.08.2026

Kontakt

Einrichtung:

Ägyptisches Museum und Papyrussammlung

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Demotischer Papyrus mit einem Auszug aus dem "Buch vom Atmen" für Pamonthis

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