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Ident. Nr.: D (8 T 49) 833/1983a,b

ObjID: obj:608191

Details (Expert)

Datierung
1870/1900
Geografische Bezüge
Material / Technik
Irdenware, bleiglasiert
Abmessungen
Höhe: a) 14,2 cm b) 12,2 cm
Durchmesser: a) 26,5 cm b) 23,5 cm

Objektbeschreibung

Gebauchtes Gefäß auf Standring. Rand innen gekehlt für die Auflage des Deckels. Zwei wulstförmige, senkrecht stehende Henkel. Eingepasster, gewölbter Deckel mit Knauf.
Rötlich-brauner Scherben. Unterseite der Wandung mit manganbraunem Anguß innen mit weißem. Bauchung des Gefäßes außen mit aufgelegten Blüten und Blättern (weiß, grün, braun).
Deckel: rotbrauner Grund, wie das Oberteil der Terrine, Rand dunkelbraun mit dem Malhorn mit weißen Punkten versehen. Um den Knauf in der Mitte angeordnetes aufgelegtes Dekor: 2 Blüten und 2 Vögel (grün, weiß, mangan) - Pelikane. Innenseite des Deckels weiß-bleiglasiert.

Letzte Aktualisierung: 29.06.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."