Etruskischer Skarabäus, sog. Stosch'scher Stein
Ident. Nr.: FG 194
ObjID: obj:689612
Details (Expert)
- Datierung
- 1. Viertel 5. Jh.v.Chr.Genauer: 500 - 480 v.Chr.
- Material / Technik
- Karneol
- Abmessungen
- Länge: 1,62 cm (Siegelseite) - 1,66 cm (Käferrücken)Breite: 1,27 cm (Siegelseite); 1,22 cm (Käferrücken)Tiefe: 0,23 cm (Siegelseite) - 0,52 cm (Käferrücken)
- Permalink
- https://id.smb.museum/object/689612
Objektbeschreibung
Käfer abgetrennt und im 18. Jh. separat als Ring gefaßt.
Siegelseite: Fünf Helden (mit Namensbeischriften) aus der Sage "Sieben gegen Theben".
Etruskischer Schmuck:
Die Etrusker übernahmen die Granulationstechnik – abgeleitet von granum= Korn – von den Phönikern und entwickelten sie zu höchster Feinheit. Sie verzierten damit Halsketten, Ohrschmuck, Fibeln und Gewandnadeln. Im 6. und 5. Jh. waren Scheiben- und Körbchenohrringe modern, außerdem Kahnfibeln, benannt nach dem halbmondförmigen Bügel. Als Siegel dienten käferförmige Ringsteine – Skarabäen – aus Karneol, die seit dem späten 6. Jh. von etruskischen Steinschneidern mit Bildern, oft aus dem griechischen Mythos, verziert wurden.
Letzte Aktualisierung: 21.01.2026
Kontakt
Einrichtung:
Antikensammlung
E-Mail:
ant@smb.spk-berlin.de