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Anno 1761 hat sich Frau Maria Catharina Kaltenhauserin, Bürgerliche Handlsmanin von Salfelden wegen gefehrlicher brust geschwerr in ihrer Kindlböth alhero verlobt und durch Vorbitt der schmerzhafften Muetter Gottes glücklich darvon befreyet worden, Gott und Maria sey unendlicher dank gesagt.

Ident. Nr.: A (32 K 19) 50/1913

ObjID: obj:737639

Details (Expert)

Beteiligte
Marie Andree-Eysn (11.11.1847 - 30.1.1929),
Sammler*in
Datierung
1761
Abmessungen
Höhe x Breite: 42,5 x 32 cm

Objektbeschreibung

Hochformat. Oben links Pieta mit zwei den Leichnam mit Tüchern abwischenden Engeln. Rechts unter grünem Baldachin-Bett, dessen unteres Querbett mit Rocaillen und Monogramm Mariä geschnitzt ist. Im Bett eine Frau mit gefalteten Händen. Rechts vom Bett ein rot überdecktes Tischchen, auf diesem Wickelkind, über dessen Kopf ein Kreuz. Unter der Darstellung weißes Schriftfeld: "Anno 1761 hat sich Frau Maria Catharina Kaltenhauserin, Bürgerliche Handlsmanin von Salfelden wegen gefehrlicher brust geschwerr in ihrer Kindlböth alhero verlobt und durch Vorbitt der schmerzhafften Muetter Gottes glücklich darvon befreyet worden, Gott und Maria sey unendlicher dank gesagt".
Schmaler grüner Rahmen.
Auf dem Inventar-Etikett steht nur Pinzgau, Tirol.

Letzte Aktualisierung: 29.06.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."